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Stefan Reuter
Date of Birth 16.10.1966
Age 57
Nat. Germany  Germany
Position Advisor of management
Current club FC Augsburg

8. Stefan Reuter [Geschäftsführer Sport]

Oct 20, 2014 - 8:12 PM hours
https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Reuter
Stefan Reuter (* 16. Oktober 1966 in Dinkelsbühl) ist ein ehemaliger deutscher Fußballer und aktuell Manager des FC Augsburg. In seiner aktiven Karriere hat er die wichtigsten nationalen und internationalen Titel gewonnen, er war Weltmeister, Europameister, Champions-League-Sieger und fünffacher Deutscher Meister.
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Augsburg: Drei Auswärtsniederlagen in Serie

Reuter: "Wir haben zu viel liegen lassen"

Alles oder nichts heißt es in dieser Saison bislang für den FC Augsburg. Als einzige Mannschaft der Liga hat die Elf von Markus Weinzierl nach acht Spielen noch kein Unentschieden auf dem Konto. Drei Siege gelangen dem FCA, in Mainz kassierte er am Wochenende seine fünfte Niederlage. Zufrieden ist Stefan Reuter mit dieser Bilanz nicht. "Wir haben speziell auswärts zu viel liegen lassen", findet der Manager.

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/613744/artikel_reuter_wir-haben-zu-viel-liegen-lassen.html

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Haller schon in der Jugend, Riedle, Veh und Schuster groß werden sehen und auch noch mit dem FCA an der "Anfield road" gewesen zu sein, mehr geht in einem Augsburger Leben eigentlich gar nicht.Aber besser als "Augschburger" geht ohnehin nicht. Danke FCA!
Ich bin ein FC Augsburger!

Fußball ohne Gegner nennt man Training, darum achte ich jeden Gegner, denn mit ihnen macht es erst richtig Spaß!

This contribution was last edited by augsburgerin on Jan 5, 2020 at 2:43 PM hours
Show results 1-10 of 503.
8. Stefan Reuter [Geschäftsführer Sport] |#1
May 18, 2016 - 7:56 PM hours
Zitat von auswaertiger

Bisher gab es für einen Trainer max 1,5 Mio Ablöse. Jetzt auf wesentlich mehr zu pochen heist Zeit verlieren, oder was noch schlimmer wäre am Ende ohne einen Wunsch Trainer da zu stehen.


Auf wesentlich mehr zu pochen, ist der einzig richtige Weg. Den zu verschenken haben wir nichts. Der Wunsch-Trainer ist kein Problem. So wie Schalke seinen Wunschtrainer holt, werden wir das auch machen.

Zitat von auswaertiger

Ähnliches Harrakiri hat er schon im Geschacher um Baba durchgezogen. Was uns am Ende unkalkulierbares Mehr-Geld einbrachte, am Ende aber für einen verheerenden Start gesorgt hat, weil weder Max noch Stafolydis eingespielt werden konnten.


Brauchten sie auch nicht und bei Baba hat es mehr als eindeutig gezeigt, dass man sich nicht über den Tisch ziehen lässt. Das wir mit Baba einen anderen Start hingelegt haben, ist reine Spekulation. Der Start für uns war völlig normal, so wie jede Saison. Groß einspielen muss man sich auch nicht, war damals weder bei Baba als er gekommen ist für Ostrozolek noch bei Max groß ein Thema. Die waren beide sofort da und haben solide gespielt.
8. Stefan Reuter [Geschäftsführer Sport] |#2
May 23, 2016 - 5:09 PM hours
Der Manager von Darmstadt bestätigt, dass es eine Anfrage des FCA um Schuster gibt.

Für mich eine ganz schön enttäuschende Information. Reuter weiß seit einem halben Jahr das Weinzirl weg will und hat auch zwei Wochen nach der Saison keinen Ersatz für seinen wechselwilligen Angestelten. Statt dessen wildert er jetzt wie seine Widersacher aus Schalke ebenfalls an festen Verträgen.

Damit ist es auch ganz egal wieviel Geld er für den Wechsel von Schalke herausverhandeln kann, er wird es direkt wieder an Darmstadt weiter geben müssen. Was also bitte soll dieses unwürdige Schauspiel?
Ich denke da nicht nur an die lächerliche Demontage des Trainers, der eigentlich am letzten Spieltag Vollzug melden wollte. Weinzirl hätte es verdient gehabt, sich von seinen Fans für die überragende Zeit zu verabschieden.

Dachte Reuter wirklich bis zuletzt, dass er Weinzirl nochmal zum bleiben überrreden könnte?

Ein Wort noch zu dem Gerede über Verträge im Fussball, die so besonders wertlos sind.
So unüblich ist es nicht, dass Verträge ihre Gültigkeit schneller verlieren, als sie geschlossen sind. Über Kulanz werden auch viele andere Verträge kurzerhand ausgehebelt. Das passiert immer dann, wen man ein Teil kauft und es wieder zurückbringen und umtauschen oder gar vom Kauf zurücktreten kann.
Im Handel häufig so gewährt, im Internet, sogar die Regel!
8. Stefan Reuter [Geschäftsführer Sport] |#3
May 23, 2016 - 5:29 PM hours
Ich finde hier wird in alle Richtungen ein bisschen übertrieben.
Man muss doch mal festhalten, dass Markus Weinzierl seinen Vertrag vor ca. einem Jahr bis 2019 (!) verlängert hat und das völlig freiwillig. Das hätte er wohl nicht getan, jedenfalls nicht mit dieser Laufzeit, wenn er sich nicht hätte vorstellen können, diesen Vertrag ggf. zu erfüllen, denn zum Zeitpunkt der Verlängerung hatte er noch Vertrag bis Ende 2017! Mag sein, dass er sich ein Engagement auf Schalke gut vorstellen kann und gewisse Methoden von dort dafür sorgen, dass er diese Aufgabe gerne annehmen möchte, jedoch finde ich die Argumentation man müsse ihn ziehen lassen, um seine Motivation, für den FCA zu arbeiten nicht zu gefährden, ehrlich gesagt nicht tragbar. Schalke will mal wieder mit aller Gewalt etwas durchsetzen und einem Konkurrenten das Personal abwerben, welches vertraglich langfristig gebunden ist. Ich finde es absolut richtig und gut von Reuter, auf den Vertrag zu pochen und eine hohe Ablösesumme zu verlangen. Weinzierl hat auf Augsburg gute Strukturen und kann dort nächstes Jahr sicher wieder wesentlich erfolgreicher sein, als in dieser Saison, in der ein großer Umbruch stattfand. Dass Reuter sich mal nach Alternativen umschaut und umhört, ist ja durchaus legitim und zeugt von Weitsichtigkeit, ich denke aber, dass es alles andere als sicher ist, dass er Weinzierl einfach mal so ziehen lässt nur weil dieser sich das gut vorstellen kann oder ggf. jetzt so "möchte". Meiner Meinung nach sollte man ihn halten, wenn er ein Jahr vor Vertragsende dann weg möchte, kann man sich mit potenziellen abwerbenden Verein immer noch auf eine Ablösesumme einigen, wenn Weinzierl denn dann auch weg möchte. Schalke muss ein Nein auch mal akzeptieren, damit haben sie sich in letzter Zeit oft schwer getan (--> Kostic etc.). Gerade Herr Heidel hat ja in der Vergangenheit oft betont, dass bei ihm Verträge immer eingehalten werden, dann sollte er diese Philosophie in seinem neuen Job auch vorleben!

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Never hold decisions with the monkey when the organ grinder is in the room.
8. Stefan Reuter [Geschäftsführer Sport] |#4
May 23, 2016 - 7:15 PM hours
Was so schlimm an der Aussage ist?
Das ist ganz einfach. Bis jetzt waren das alles Verhandlungen, quasi unter Ausschluss der Presse, da jeder Beteiligte auf sämtliche Fragen immer nur mit "kein Kommentar" oder ähnlich geantwortet hat.
Durch dieses Statement hat die Blöd jetzt den kleinen Finger und wird ganz schnell versuchen die ganze Hand zu packen.
Außerdem ist der FCA mit dem Motto, dass nur dann etwas kommentiert wird, wenn es was bekannt zu geben gibt, sprich der Vertrag ist geschlossen, sehr gut gefahren.
Es geht von der Presse niemanden etwas an welcher Trainer wann und warum angefragt wird. Das ist nur zwischen den Beteiligten und nicht für die Öffentlichkeit ein Thema.

•     •     •

Denken:
Bei Babys kann man nachweisen, dass sie schon lange denken, bevor sie anfangen zu reden. Das ist bei Erwachsenen nicht immer der Fall.
(Dr. Eckhart von Hirschhausen)
8. Stefan Reuter [Geschäftsführer Sport] |#5
May 23, 2016 - 8:32 PM hours
Zitat von auswaertiger
Der Manager von Darmstadt bestätigt, dass es eine Anfrage des FCA um Schuster gibt.

Für mich eine ganz schön enttäuschende Information. Reuter weiß seit einem halben Jahr das Weinzirl weg will und hat auch zwei Wochen nach der Saison keinen Ersatz für seinen wechselwilligen Angestelten.


Es wurde ja nicht vermeldet von wann die Anfrage von Augsburg stammt. Eventuell hatte Reuter auch schon einen festen Kandidaten der dann aufgrund der Handlungsunfähigkeit von Schalke und damit auch unserer beispielweise nach Ingolstadt gegangen ist. Ich denke die Szenerie von Außen zu beurteilen ist schlichtweg nicht möglich. War eine sehr blöde Situation in der sich Reuter da befindet. Heidel ist seit einer Woche im Amt und vorher konnte man keinem Trainer zu hundert Prozent sagen dass man ihn für nächstes Jahr verpflichtet. Alternative wäre gewesen möglicherweise mit zwei Trainern in die neue Saison zu starten. Macht auch nicht wirklich Sinn oder?
Wir haben einen Manager der das Fußballgeschäft definitiv besser kennt wie alle Forenuser hier zusammen. Kritik ist ja immer gut und schön aber wenn man nicht alle Hintergrundinfos kennt ist man meiner Meinung nach weit entfernt qualifizierte Kritik äußern zu können.
8. Stefan Reuter [Geschäftsführer Sport] |#6
May 24, 2016 - 5:58 PM hours
Zitat von auswaertiger
Für mich ist relativ klar dass das Problem beim FCA hausgemacht ist.

Man hat einen Trainer mit langem Vertrag, der aber bereits letzte Saison trotzdem stark mit einem Wechsel geliebäugelt hat.
Dann sollte man sich im Februar zusammen setzten und die Zukunft abklären.
Klar Aussage von Seiten des FCA an den Trainer: "Ein Wechsel kommt nicht in Frage, dein Vertrag steht bei uns fest (lass uns nächstes Jahr darüber reden). Dann weiß der Trainer und sein Berater, falls eine Anfrage kommt gibt's ein "NEIN", es sei den irgendeiner ist bereit einen Fantasiepreis zu bezahlen. Wenn bei dem Gespräch heraus kommt, der Trainer will definitiv nicht mehr, dann weiß man schon frühzeitig die Weichen zu stellen.

Das aber ist offensichtlich leider nicht geschehen. Rumgeeiere vor der Presse war die Folge. Kein Treuebekenntnis des Trainers, heftiges werben der Schalker, ausweichen und vertrösten. Und offensichtlich keinen Plan "B",
und das nenn ich fahrlässig.

Es wäre leicht gewesen sich mit Schalke auf einen Preis zu einigen (Ingolstadt hat vorgemacht wie das geht) und hätte bereits frühzeitig einen neuen (Wunschtrainer) verpflichten können und sich ohne große Sorgen auf die neue Saison vorbereiten können (Und sich wie es sich gehört von verdienten Personen verabschieden können).

Jetzt ist klar, der Trainer will weg, es ist klar der Wunschkandidat (Kauczinksi) ist auch weg und ist auch klar, das die die Ablöse, die man ja als kluger Geschäftsmann erhandeln will, geht an den Nachfolger auch wieder weg.

Das hatte Walter Seinsch damals besser gekonnt. Auch Luhukay hatte Vertrag, auch er wollte weg. Aber es gab rechtzeitig Gespräche und rechtzeitiges handeln und richtiges entscheiden. Der Nachfolger stand bereit und hat es wie man weiß sehr gut gemacht.

Ich bin gespannt ob Reuter sich hier noch anständig aus der Affäre herauswinden kann. Das wichtigste ist schnell ein neuer und guter Trainer, alles andere wären dann Erfahrungen und könnten abgelegt werden.


Ich finde den Fall sehr ungeeignet für irgendwelche Schuldzuweisungen.
Auch dass es in anderen Fällen scheinbar oder anscheindend besser gelaufen ist, wird knifflig zu beweisen sein, da uns einfach da grundlegende Informationen fehlen.

Offenbar wusste man seitens Augsburgs schon von den Gesprächen, immerhin war auch RB da länger mit im Boot, vielleicht auch Gladbach.
Da konnte man sich von Augsburger Seite schon ausmalen, dass eine definitive Anfrage wahrscheinlich sein würde. Soweit gehe ich mit.

Wir wissen aber hier alle nicht, wie die Verabredung mit Weinzierl war. Hat man da gesagt, bei einem CL-Klub könne er verlassen und ist es von Bedeutung das wörtlich zu nehmen, Schalke spielt nächste Saison keine CL, sondern ist nur ein Potentieller Kandidat, wenn auch unter den Top20 Europas in der Fünfjahreswertung.
Hat Weinzierl das als Kategorie genommen und nicht wörtlich, gab es eine andere Absprache? Fragen über Fragen ...

Im Nachhinein wäre es besser gewesen, Weinzierl hätte da klare Absprachen mit Augsburg getroffen, die auch jetzt gelten. Das scheint nicht der Fall zu sein und wohl Hauptteil des Problems.

Das Reuter da das Maximale für Augsburg heraus holen will, kann man ihm schlecht vorwerfen.
Wenn er das Blatt überreizen sollte, Augsburg mit einem demotivierten Trainer in die Runde gehen sollte, dann in Abstiegsgefahr geriete und mitten in der Saison einen neuen benötigte, Weinzierl dann beschädigt wäre und auch Schalke vielleicht wieder sein fast schon übliches Trainerproblem bekäme, dann hätten alle Schaden davon getragen.
Soweit sind wir aber noch lange nicht und die drei Beteiligten erscheinen nach Außen hin doch sehr vernünftig, so dass man auf eine für alle zufriedenstellende Lösung nach wie vor glauben darf.
8. Stefan Reuter [Geschäftsführer Sport] |#7
May 24, 2016 - 6:46 PM hours
Zitat von BWG

Zitat von Balduin

Zitat von BWG

die drei Beteiligten erscheinen nach Außen hin doch sehr vernünftig, so dass man auf eine für alle zufriedenstellende Lösung nach wie vor glauben darf.

Genau: Schalke überweist dem FCA 5 Mio Ablöse; das scheint doch bei der Qualität Weinzierls und der Länge seines Vertrages in Augsburg eine noch moderate Summe; dann verpflichtet der FCA mit Schwartz einen Trainer, der seine Fähigkeiten ebenfalls bereits unter Beweis gestellt hat; beide haben Planungssicherheit; Schalke hat den Wunschtrainer und Augsburg sogar noch etwas Spielgeld als Rest in der Tasche; klingt doch vernünftig oder?


Ich habe noch nie etwas davon gehalten, wenn User sich hier auf eine Ablöse einigen wollten, finde das in der GK immer sehr kindisch und hier sollten wir derlei auch nicht tun.
Wenn die Vereine sich einigen, gut, wenn nicht, Leben geht weiter.


Genau! Ich bin weit von dem unsinnigen Vorhaben entfernt, mich mit Dir auf eine Ablöse einigen zu wollen.
Die Summe habe ich mir auch nicht ausgedacht; es ist eben das, was Reuter - kolportiert von der Presse - von Schalke als Ablöse verlangt und woran offenbar gerade die Verhandlungen im Moment haken. Wenn Du einerseits von einem hausgemachten Augsburger Problem sprichst, andererseits aber Dein Verein nicht bereit ist, die entsprechende Forderung, die ich für absolut berechtigt halte, zu zahlen, läuft doch so ein Statement ("vernünftig sein") nur darauf hinaus, zu versuchen, weiteren Druck auf Augsburg zu machen, um auf die Schalker Vorstellungen einzugehen (sonst droht ja nächste Saison in Augsburg mit einem unzufriedenen Trainer etwas ganz Schlimmes).
Das Problem ist auch nicht in Augsburg hausgemacht. Immerhin ist es der Verein Schalke 04, der etwas vom FC Augsburg will; und zwar ein erfolgreiches Gespann trennen. Wie im Übrigen bereits vorher ähnlich in Mainz und Paderborn geschehen. Das läuft eben nicht immer komplikationslos ab. Und vor allem sollte man bereit sein, sich so etwas auch etwas kosten zu lassen.
Ich empfinde es nicht als schlimme Vorstellung, wenn sich Markus, enttäuscht darüber, dass Schalke bei den Bemühungen um ihn einerseits A (wir wollen Dich und bieten Dir die Herausforderung, unter den sog. Großen mitzumischen; für Dich den "nächsten Schritt" zu tun), aber dann nicht auch B (wir sind bereit, uns diesen Wunsch auch das nötige Geld kosten zu lassen) sagt, entschließt, den Vertrag, den er einmal in Augsburg unterschrieben hat, auch weiter zu erfüllen und mit vollem Einsatz nach einem Scheitern der Verhandlungen die neue Saison hier plant. Bislang hat seine Einstellung und sein Einsatz in und für Augsburg nichts zu Wünschen übrig gelassen. Das sollte unter Profis auch weiter so möglich sein.
Nur Schalke müsste sich dann einen anderen - womöglich preiswerteren? - Trainer suchen. Aber 5 Mio könnten in der Tat etwas viel sein, wenn man Trainer nach einer Saison mit Platz 5 und Europa im Rücken entlässt. Das muss auch Markus in den - meine Meinung - für einen Trainer schwierigen Schalker Bedingungen erst einmal wiederholen bzw. verbessern.
This contribution was last edited by Balduin on May 24, 2016 at 7:01 PM hours
8. Stefan Reuter [Geschäftsführer Sport] |#8
May 24, 2016 - 7:03 PM hours
Zitat von auswaertiger
Für mich ist relativ klar dass das Problem beim FCA hausgemacht ist.

Man hat einen Trainer mit langem Vertrag, der aber bereits letzte Saison trotzdem stark mit einem Wechsel geliebäugelt hat.
Dann sollte man sich im Februar zusammen setzten und die Zukunft abklären.
Klar Aussage von Seiten des FCA an den Trainer: "Ein Wechsel kommt nicht in Frage, dein Vertrag steht bei uns fest (lass uns nächstes Jahr darüber reden). Dann weiß der Trainer und sein Berater, falls eine Anfrage kommt gibt's ein "NEIN", es sei den irgendeiner ist bereit einen Fantasiepreis zu bezahlen. Wenn bei dem Gespräch heraus kommt, der Trainer will definitiv nicht mehr, dann weiß man schon frühzeitig die Weichen zu stellen.

Das aber ist offensichtlich leider nicht geschehen. Rumgeeiere vor der Presse war die Folge. Kein Treuebekenntnis des Trainers, heftiges werben der Schalker, ausweichen und vertrösten. Und offensichtlich keinen Plan "B",
und das nenn ich fahrlässig.

Es wäre leicht gewesen sich mit Schalke auf einen Preis zu einigen (Ingolstadt hat vorgemacht wie das geht) und hätte bereits frühzeitig einen neuen (Wunschtrainer) verpflichten können und sich ohne große Sorgen auf die neue Saison vorbereiten können (Und sich wie es sich gehört von verdienten Personen verabschieden können).

Jetzt ist klar, der Trainer will weg, es ist klar der Wunschkandidat (Kauczinksi) ist auch weg und ist auch klar, das die die Ablöse, die man ja als kluger Geschäftsmann erhandeln will, geht an den Nachfolger auch wieder weg.

Das hatte Walter Seinsch damals besser gekonnt. Auch Luhukay hatte Vertrag, auch er wollte weg. Aber es gab rechtzeitig Gespräche und rechtzeitiges handeln und richtiges entscheiden. Der Nachfolger stand bereit und hat es wie man weiß sehr gut gemacht.

Ich bin gespannt ob Reuter sich hier noch anständig aus der Affäre herauswinden kann. Das wichtigste ist schnell ein neuer und guter Trainer, alles andere wären dann Erfahrungen und könnten abgelegt werden.


Ich finde auch, wie der Teilnehmer @BWG in einem wie ich finde sehr guten Beitrag schon schreibt, dass wir etwas wenig wissen, um hier irgendjemand ungeschicktes Handeln vorzuwerfen.

Es könnte ja auch so sein, dass Reuter und Heidel schon lange über die Höhe der Ablöse für MW einig sind (und mithin auch über die Tatsache, DASS Weinzierl zu Schalke wechselt), dass man aber noch über Details verhandelt, wie die Verrechnung mit einem Schalker Spieler (zu welchem Wert wird der angerechnet?). es könnte ja auch weiter sein, dass SR erst die Relegationsspiele gestern und heute abwarten will/muss, bis dass er den neuen Trainer für den FCA bekannt geben kann, weil der noch bei einer beteiligten Mannschaft tätig ist (Rene Weiler, vielleicht sogar Bernd Hollerbach) oder SR feilscht noch mit einem anderen Verein um die Höhe der Ablöse und hat Schalke gebeten, die Verpflichtung von MW erst bekanntzugeben, wenn er den Augsburger Fans selber auch einen Trainer präsentieren kann.

Ich meine, es kommt ja nun nicht auf ein paar Tage an- die neue Saison ist ja noch einigermaßen weit entfernt- vielleicht klärt SR ja sogar mit dem potentiellen FCA Trainer auch grade noch ab ob er den Spieler x vom Fc Schalke, der auf die Ablöse von MW angerechnet werden soll, überhaupt in seinem Kader haben wollen würde....

Wir können da als Fans nur von außen draufschauen und dann erst am Ende, wenn die Vollzugsmeldungen kommen, beurteilen, wer nun wie agiert hat und ob man als Fan das Ergebnis gut findet oder nicht (und da wird es wie immer auch verschiedene Meinungen geben).
8. Stefan Reuter [Geschäftsführer Sport] |#9
May 24, 2016 - 9:04 PM hours
Zitat von auswaertiger

Jetzt ist klar, der Trainer will weg, es ist klar der Wunschkandidat (Kauczinksi) ist auch weg und ist auch klar, das die die Ablöse, die man ja als kluger Geschäftsmann erhandeln will, geht an den Nachfolger auch wieder weg.


Dass der Trainer gehen wird war schon am Anfang der Saison jedem Fan bekannt bekannt, der realistisch denken kann und und die Vereinsführung sicherlich noch länger. Wenn Kauczinski Wunschkandidat gewesen wäre, hätte man mit ihm verhandelt, hat man aber wohl anscheinend nicht. Wir haben jede Menge Zeit und nächste Saison wird ein Trainer auf der Bank sitzen, an dem wie auch bei Weinzierl wieder jeder zweifeln wird. Ich verstehe diese Ungeduld nicht und vor allem den absolute Glaube an jede Zeile der Presse nicht, die sich bisher nur blamiert hat. Die Presse weiß ich Sachen Augsburg absolut gar nichts. Daher heißt es abwarten und Tee trinken. Wir werden früh genug alle wissen, mit welchem Trainer es weiter geht.
This contribution was last edited by Tepeu on May 24, 2016 at 9:07 PM hours
8. Stefan Reuter [Geschäftsführer Sport] |#10
Jun 3, 2016 - 7:07 PM hours
Augsburg: Zukunft von Weinzierls Stab ungeklärt

Reuter schließt Sommer-Zugänge aus Darmstadt aus

Seit dem Saisonende hatte Stefan Reuter eisern geschwiegen, am Tag nach der offiziellen Bekanntgabe des Abschieds von Markus Weinzierl und der Verpflichtung von Dirk Schuster äußerte sich der Manager des FC Augsburg erstmals öffentlich zum Trainerwechsel. Eines stellte Reuter dabei unmissverständlich klar.

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/653229/artikel_reuter-schliesst-sommer-zugaenge-aus-darmstadt-aus.html#omrss_21torr_newsletter

Gleiches wurde heute auf A-TV berichtet.

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Haller schon in der Jugend, Riedle, Veh und Schuster groß werden sehen und auch noch mit dem FCA an der "Anfield road" gewesen zu sein, mehr geht in einem Augsburger Leben eigentlich gar nicht.Aber besser als "Augschburger" geht ohnehin nicht. Danke FCA!
Ich bin ein FC Augsburger!

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